Reisebericht: Von Palma bis Pollenca

Wenn man jemandem erzählt, dass man seinen Urlaub auf der spanischen Insel Mallorca verbringt, muss man sich im nächsten Satz rechtfertigen, dass man NICHT an den Ballermann fährt. Denn für jeden zweiten Deutschen besteht die größte Insel der Balearen-Inseln nur aus dem Ballermann, El  Arenal und Cala Ratjada. Dabei besteht die 3.603,7155 km² große Insel aus einem wunderschönen, rauen  Norden, einer romantischen Westküste und einer wunderschönen Hauptstadt. Ich für meinen Teil verbrachte eine Woche Urlaub im Norden der Insel. 

Im April gibt es verhältnismäßig viel Regen auf der Insel. Mit sieben Regentagen im Monat ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass man auch in einer Woche Mallorca mit Regen zu tun hat. Und so war es auch! Es regnete und windete. Das schlechte Wetter trug nicht gerade zu einer guten Stimmung bei.

Geheimtipps in Palma

Doch auch wenn man nach Mallorca fährt, um Sonne auf der Haut zu spüren, gibt es auf Mallorca eine Menge Alternativen für Regentage. Die Schönheit der Insel kommt zweifelsohne mehr zu Tage, wenn sich die Sonne am Himmel zeigt. Das südländische Flair der  Hauptstadt ist um einiges bemerkenswerter, wenn die Sonne die Gassen der Altstadt mit Sonne erfüllt. Doch Palma offenbart einige Schätze, die noch bislang als Geheimtipp gelten. So unter anderem das Museu d’Art Modern i Contemporani de Palma. Auf dem Vorplatz des Museums befindet sich ein Café. Der Ausblick auf die Kathedrale und den Hafen entschädigt für einiges.

Alles andere als ein Geheimtipp aber dafür ein Must ist ein Besuch der legendären Bar Bosch.

Bar Bosch

Die Bar Bosch lädt ein zum Verweilen an einem der bekanntesten Plätze Palmas. Mein persönlicher Tipp: Die leckeren Ensaïmada de Mallorca 🙂

Am Strand von Palma de Mallorca sollte man dem Nassau Beach Club einen Besuch abstatten. Auch wenn man den Ausblick selbstverständlich mitbezahlt, ist die Bar ein Muss.

Pollenca – Mallorcas rustikaler Norden

Im Norden wohnte ich in der Nähe des Örtchens Pollenca. Pollenca wirkt durch seinen ursprünglichen und rustikalen Touch.

Insbesondere die Bar Espagnol sollte man gesehen haben. Wir sind sogar soweit gegangen und haben uns dort das Champions League-Spiel FC Bayern vs. Barcelona angesehen. Doof nur, dass die Hälfte der Bar-Besucher deutsch war (und ich meine Daumen für Barca gedrückt habe 🙂 )

Besonders toll ist der Wochenmarkt im Zentrum von Pollenca. Obst und Gemüse, toller Manchego und die leckersten Oliven der Welt sind dort für vergleichsweise kleines Geld zu kaufen.

Wenn es einen an den Strand zieht, kann ich nur die Bucht von Cala Sant Vincent empfehlen.

Das kleine Restaurant an der Bucht ist gemütlich und das Essen sehr lecker (wenn auch nicht ganz günstig). Das Wasser an der Bucht ist traumhaft und die Touris scheinen diesen Ort noch nicht für sich entdeckt haben.

Einen Kilometer langen Strand findet man sowohl in Alcudia als auch in Pollenca bzw. in Port de Pollenca.

Auch wenn der Strand traumhaft ist, sollte man hier nicht davon ausgehen, alleine zu sein. Denn der Strand befindet sich an einer Promenade, die voll ist von großen Hotelkomplexen.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen  Einblick in meinen Urlaub geben 🙂 Insgesamt ist Mallorca eine wundervolle Insel, die man nicht nur auf ihre Partystrände reduzieren sollte 🙂

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