Reisebericht: Mein Bangkok 2014

Auch wenn ich einen Relax-Urlaub in Thailand anvisierte, kam ich an Bangkok nicht vorbei. Dieses Mal reiste ich zum dritten Mal in die Millionen-Metropole und war nach wie vor von ihr fasziniert. Von ihrem kulturellen Reichtum, von ihren unfassbar freundlichen Menschen und von der vorherrschenden Zufriedenheit trotz ihrer zumeist ärmlichen Lebensumstände. Auch wenn ich mittlerweile schon Bangkok-erprobt bin, war dieses Mal einiges anders als die Jahre zuvor.

Angekommen in Bangkok bahnte sich mein Taxi zwei Stunden lang einen Weg durch den Traffic von Bangkoks Innenstadt. Mein Tipp hier: Miete selbst niemals ein Auto. Weder du noch das Auto werden gesund und heil am Zielort ankommen. Nach einem 18-stündigen Schlaf, den ich mehr als nötig hatte, machte ich mich auf und erkundete die Stadt ein weiteres Mal 🙂

Sightseeing in Bangkok

Zusammengefasst habe ich in diesen viereinhalb Tagen extrem viel gesehen, auch wenn man sich im Nachhinein immer denkt, dass man noch viel mehr hätte machen können, da Bangkok einfach so unfassbar viel bietet.

Zu den To-Dos in Bangkok gehört definitiv ein Besuch im Wat Po. Die Tempelanlage ist wunderschön und zeigt wie farbenfroh und wunderschön die thailändische Kultur sein kann. Um nicht negativ aufzufallen sollte man sich hier etwas bedeckt anziehen (Schultern und Beine sollten bedeckt sein). Außerdem sollte man die Thai Massage hier nicht entgehen lassen, da hier die traditionelle Thai Massage gelehrt wird.

Ebenfalls ein Besuch wert ist der Königspalast, den ich mir dieses Mal leider nicht ansehen konnte, da in Bangkok Demonstrationen gegen die Regierung einen Teil der Stadt für sich beanspruchen. Er befindet sich in der Nähe des Wat Po.

Der Wat Arun befindet sich auf der anderen Seite des Flusses, der Bangkok teilt. Es ist möglich, diesen mit einem Boot an dem Pier des Wat Po zu erreichen.

Wenn man eine gute Shoppingmall sucht, würde ich Centralworld oder MBK-Shoppingcenter empfehlen. Hier findet man die alt bekannten Marken und ab und an eine unbekannte Brand mit wirklich schönen Sachen.

Ein kleiner Insider-Tipp: Die dreistöckige Skybar auf dem Dach des Shopping-Centers Centralworld sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Auch die Floating-Markets sollte man sich nicht entgehen lassen. Hier existieren in der Umgebung von Bangkok einige. Allerdings sind nicht alle innerhalb der Woche zu besuchen. Wenn man sich für einen Ausflug am Wochenende entscheidet, sollte man früh aufstehen, da man so dem Massentourismus entgeht. Eine Alternative zu den Floating Markets sind die Klongs. Hierbei handelt es sich um Kanäle, die innerhalb Bangkoks verlaufen. Es werden so genannte Privat Tours angeboten, in denen man als Tourist in einem länglichen Boot durch die Klongs gefahren wird. Hier bezahlt man allerdings auch 1000 Baht pro Person.

Allgemeines

Transport

Der Sky-Train ist super und wurde von mir als Hauptverkehrsmittel eingesetzt. Allerdings muss man auch sagen, dass er einen nicht überall hinbringt. Für diesen Fall sollte man das Boot miteinbeziehen, da man in Bangkok im Allgemeinen mehrmals täglich den Fluss überquert. Bei kleinen Strecken kann man auf das Tuk-Tuk zurückgreifen, allerdings wird man hier gerne mal als Tourist über den Tisch gezogen. Ähnlich wie bei den Taxis sollte man auf jeden Fall zu Beginn der Fahrt einen Festpreis vereinbaren, bzw. auf das Taximeter achten.

Handeln

Auf den Märkten in Thailand gehört das Handeln einfach dazu. Falls man dies nicht tut, wird man belächelt. Auch wenn es einem eventuell erst schwer fällt, sollte man sich auch an diesen Teil der Kultur halten. Vorsicht: Nicht zu gierig werden! 🙂

Trinkgeld

Auch in Thailand freut man sich über Trinkgeld, allerdings sollte man sich hier an die üblichen Tip-Werte halten. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Denn Mitleid möchte man auch in Thailand nicht bekommen.

Essen & Trinken

Trinken ist besonders bei den heißen Temperaturen sehr wichtig. Hier sollte Wasser die erste Option sein und das am Besten in Massen. Was das Essen angeht empfehle ich den Besuch eines Restaurants. Das muss nicht teuer sein. Von den Garküchen rate ich ab. Wer Mut beweisen will, kann es aber natürlich trotzdem ausprobieren 🙂

Grundsätzlich kann ich nur jedem eine Reise nach Thailand empfehlen. Das Land bietet weit mehr als das Vorurteil des vorherrschenden Sextourimus vermuten lässt.

Schreibe einen Kommentar

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.