Drei Tage in Rom: Die besten Sehenswürdigkeiten

Mittlerweile bin ich mir sicher: Irgendwann werde ich in  Rom leben – direkt am Campo de‘ Fiori. Ich werde dort den Markt besuchen, leckeres Ciabatta kaufen und Panini in der Sonne essen. Um dafür bewappnet zu sein, bin ich ein mittlerweile fünftes Mal nach Rom gereist. Und wieder einmal hat mich diese Stadt mit ihrer Schönheit, ihrer Freundlichkeit und ihrem Charme verzaubert.

Rom in drei Tagen

Tag 1

In unserer Airbnb-Wohnung in Travestere angekommen ging es für uns erstmal etwas essen. Natürlich Pizza – was auch sonst? In der Trattoria Dar Poeta aßen wir Pizza und waren von der ersten Sekunde an in meiner zweiten Heimat angekommen.

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Die spartanische Einrichtung, die gut gelaunten Menschen und der Geruch eines Holzkohleofens  – all das führt bei mir zu einer hohen Ausschüttung von Glücksgefühlen  🙂

Den Bauch voll mit leckerer Pizza erkundeten wir die Gegend um den Piazza Navona und um den Campo de‘ Fiori – auch wenn man bei mir nicht wirklich von „erkunden“ sprechen kann.

Ein Besuch in meinen Lieblingsbäckereien Forno und Fornaio durfte natürlich nicht fehlen.

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Im Anschuss ging es zum Pantheon. Die größte Kuppel der Welt ist immer wieder beeindruckend.

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Tag 2

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Am nächsten Tag stand zunächst eine Papst-Audienz auf der To-Do-Liste 🙂 Jeden Mittwoch und jeden Sonntag besteht die Möglichkeit den Papst live zu sehen. Um 12 Uhr tritt er ans Fenster seiner Privatgemächern und spricht zu der Menschenmasse, die sich auf dem Petersplatz befindet. Selbst als nicht gläubiger Mensch dürfte man hier überwältigt sein.

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Mit knurrendem Magen ging es zur Trattoria Da Luigi. Hier kehren nach der „Andacht“ die ganzen italienischen Familien zusammen ein. Ein typisch italienisches Restaurant mit super leckerem Essen.

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Hier erlebte ich mal wieder den besten Beweis dafür, dass Italiener einfach mal komplett anders sind als viele denken. Neben uns saßen drei alte italienische Herrschaften. Irgendwann neigte er sich zu uns und fragte auf italienisch, ob wir etwas Wein wollen würden. Wir nahmen das Angebot dankend an – auch wenn ich wegen meiner Histaminintoleranz keinen Wein vertrage 🙂 So kamen wir ins Gespräch. Sie erzählten uns Anekdoten und gaben uns Insidertipps. Es folgten zwei Limoncelli. Das alles passiert in Italien wie selbstverständlich. In Deutschland fürchtet man eher seinen Tischnachbarn als das man ihn anspricht.

Gestärkt machten wir uns auf zu einer meiner Lieblingsplätze bzw. Sehenswürdigkeiten, der Villa Borghese.

Da ich das Ganze nun schon vier Mal erlebt habe, wollte ich etwas Abwechslung 🙂 Also mieteten wir uns ein Fahrrad und machten so den Park Borghese unsicher.

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Wieder am Piazza del Popolo angekommen hat mich vor allen Dingen eine Szene total ergriffen, weil man sie heute nur noch so selten sieht: Lachende Kinder, die spielen.

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Nach einem so langen Walk 🙂 schnupperten wir etwas Shopping-Luft. Muss ja auch mal sein 🙂

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Gegen Abend machten wir noch einen Abstecher zur spanischen Treppe, die derzeit restauriert wird.

Abends gab es die beste Pizza meines Lebens 🙂 Pizzaboden mit super leckerem Büffel-Mozzarella und frischen Tomaten.

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Tag 3

Der Tag 3 weckte uns mit super sonnigem Wetter. Dementsprechend war unsere Laune 🙂

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Wir tranken einen Kaffee Latte am Vatikan, schrieben Postkarten und ließen es uns gut gehen.

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Anschließend stellten wir uns in die Schlange und warteten eine Stunde bis uns Zutritt zum Duomo gewährt wurde und wir 371 Stufen bis zur Cuppola hochsteigen konnten. Wir immer absolut lohnenswert.

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Nach diesem Ausblick gönnten wir uns ein Eis in der Gelateria del Teatro. Das Colloseum wartete auf uns. Auch dieser Ausflug ist ein Muss. Genauso wie der Besuch des Forum Romanums.

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Am letzten Abend gönnten wir uns ein Abendessen am Campo de‘ Fiori.

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Neben all diesen wunderschönen Eindrücken war eins ganz besonders: Während der drei Tage konnten wir die Dreharbeiten zum neuen James Bond-Film beobachten. Am letzten Abend gab es sogar eine Szene in Travestere 🙂 Der Film kommt Ende des Jahres in die Kinos und wird „Le Spectre“ heißen.

Fotos by wuestenigel

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