#tck13: Recap vom Tweetcamp 2013 in Köln

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#Hach, es war toll! Neuer Denkstoff, neue Menschen kennen gelernt und jede Menge neuer Eindrücke, die es zu verarbeiten gilt. Damit mir genau das gelingt, habe ich mich dazu entschlossen, die neuen Erfahrungen und  Erkenntnisse im Rahmen eines Recaps zusammenzufassen. Nach der Sessionplanung von @Steph, bei der jeder Teilnehmer sich vorgestellt hat (natürlich mit Twittername und Hashtags;) , folgten die eigentlichen Sessions: 

Tag 1: „Warum atme ich?“

Los ging es um 11 Uhr am Mediapark in den Räumligkeiten des Start-Ups Startplatz. @ManuMarron widmete sich in der ersten Session der Frage, warum twittern, warum followen, warum irgendwann dann wieder „entfollowen“ und was genau sind eigentlich „Followerschlampen“. Eine Umfrage sollte am nächsten Tag Aufschluss bringen. Für die Teilnehmer selbst glich die Frage nach dem Sinn des Twitterns der Frage nach dem Sinn des Lebens: „Warum twitter ich?“ – „Warum atme ich?“

Die Session „Gezwitscher-Überfluss“ von @Joern Mayer war insofern interessant, als dass ein User auf einer „Twitter-Konferenz“ erläuterte, warum er Twitter irgendwann nicht mehr Herr geworden ist 🙂 Die Beschränkung auf das Wesentliche und seinen Hang zum Minimalismus verdeutlicht Jörn auch auf seinem Blog minimalism.us.

Für mich sehr interessant war die darauffolgende Session zum Thema „Community-Management“, gehalten von @ManuMarron, die allerdings währenddessen mit der Erstellung der Umfrage beschäftigt war 🙂 Aber wie das mit Onlinern so ist, können die sich auch ganz gut mit sich sebst beschäftigen 🙂 Fazit: Oft hilft beruhigendes Kommunizieren mehr als das Strafen mit Ignoranz.

Eine ebenfalls sehr interessante Session fand um 16 Uhr statt. Stefan Evertz alias @hirnrinide erklärte, welche Features „Brandwatch“ als Twitter-Monitoring-Tool zu bieten hat am Beispiel #hochwasser. Das Tool hat mich aufgrund seiner Vielseitigkeit und aufgrund seiner Möglichkeiten sehr überzeugt.

Tag 2: Im Zeichen des Monitorings

Auch wenn sich meine Motivation Sonntagfrüh in Grenzen hielt, kann ich nur wieder sagen, dass sich das Aufstehen gelohnt hat. Auch am zweiten Tag waren tolle, innovative und vor allem informative Sessions dabei.

Für mich begann der Tag mit der Session von @mundustorsten und @tobiaswagner, sprich dem Team von @tame_it. Die beiden stellten im Laufe der Sitzung das von ihnen entwickelte Monitoring-Tool „Tame“ vor. „Tame“ „scannt“ deine Timeline nach Mentions, Hashtags und Links, um anschließend die Top10-Nutzer, -Themen und -Links herausfiltern zu können. Ein besonders großes Interesse dürfet dieses Tool bei Journalisten hervorrufen, da es sich hervorragend für Recherchezwecke eignet. Auch @mundusthorsten selbst „hat bei seiner Masterarbeit mal bei Twitter reingeschaut“.

Zugegebener Maßen auch durch meine freie Mitarbeit beim @ksta fühlte ich mich fast genötigt an der Session „Medien Twitter Realtionen II“ teilzunehmen. Schrecklich sympathisch sprachen @danielajschob und @christinebadke über ihre bzw. die Probleme vom @ksta-Account bei Twitter. Die Offenheit der „Laudatoren“ führte zu der Session, die mir mit am meisten vor Augen führte, wie userfreundlich bzw. userunfreundlich manche Accounts sind.

Eine ebenfalls sehr interessante Session war der Vortrag von Alex Plaum und Corina Pahlmann vom O’Reilly-Verlag zum Thema „Hashtagging“ – PR Erfolge und Katastrophen. Besonders im Zeitalter von Hashtags (seit kurzem ja auch bei Facebook 🙂 fand ich es sehr interessant zu sehen, welche weltweiten Kampagnen warum funktioniert (#makeitcount) und warum andere wiederrum nicht den gewünschten Erfolg mit sich gebracht haben.

Eine Session mal anders gab es beim @peppermann. Hier ging es um die Rolle von Social Media im Arabischen Frühling. Die anregende Diskussion zu der Frage, ob Social Media eine kommunikative oder aber eine  exekutive Rolle spielt, konnte bis zuletzt nicht eindeutig beantwortet werden.

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