KVB: Schwarzfahren leicht gemacht

Schwarzfahren in Köln
Schwarzfahren in Köln

Nachdem die KVB nun das Alkohol-Verbot verschärft bzw. ausgeweitet hat, fühle ich mich in dem Bedürfnis, der KVB eins auszuwischen, bestätigt. 40 Euro soll man nun zahlen, wenn man sich in einer U-Bahn-Haltestelle aufhält und ein alkoholisches Getränk oder eine offene Flasche bei sich trägt. Gnädig wie die Kölner-Verkehrs-Betriebe nun einmal sind, verhängen sie zunächst eine Verwarnung bevor es dann im Oktober ans Eingemachte geht. Für mich steht fest: Mir reicht’s! Als Kölner ist man fast gezwungen, die KVB zu nutzen. Wie man sie benutzt, bleibt jedoch jedem selbst überlassen. Ich habe für mich persönlich die Entscheidung getroffen, diese Gurkentruppe voller Schaumschläger nicht noch finanziell zu unterstützen und erhalte in den letzten Tagen ungemein viel Zuspruch für diesen Entschluss. Für ein Monatsticket (Citynähe) möchte die KVB 61,90 Euro. Inklusive sind: Doofe Sprüche vom Personal, unfreundliches Verhalten gegenüber Obdachlosen und alten Menschen, Verspätungen und andere schöne Dinge.

Tipps für’s Schwarzfahren in der U-Bahn/S-Bahn

Da ich es nicht einsehe, für diesen Service Geld zu zahlen, habe ich mir in den vergangenen Monaten einige Tricks angeeignet, die ich mit euch teilen möchte:

– Einsteigen und ab zum Ticket-Automaten. Nein, nicht was ihr denkt! Ihr zieht euch kein Ticket. Aber falls ein Kontrolleur kommt, zieht ihr euch eins 🙂

– Obacht beim Ein- und Aussteigen. Bei jeder Station solltet ihr mit Argus-Augen darauf achten, wer die Bahn betritt, sprich ob sich Kontrolleure unter die Passagiere mischen. Falls ja, ist es dann Zeit zum Aussteigen.

– Wenn ihr den Kontrolleur zu spät seht, kramt ihr in der Tasche und wartet bis die Bahn hält, dann müsst ihr dem Kontrolleur mit Rehaugen verklickern, dass ihr nun dringend rausmüsst.

– Ansonsten hilft auch oft ein Augenaufschlag. Kontrolleure sind auch nur Männer 😉 Bei Frauen wird das ganze schon wesentlich schwieriger.

(Foto by Qualle)

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