Das Erfolgsphänomen Shopping Queen

Shopping Queen gehört zu den wenigen Erfolgsformaten meiner Zeit. Wetten,dass…? konnte sich lange halten, aber letztendlich musste auch Markus Lanz einsehen, dass das alles nicht mehr wirklich viel Sinn macht. Die neue RTL-Serie Block B hatte viel vor, aber auch die Knast-Serie stoß bislang auf verhältnismäßig wenig Gegenliebe. Ein Format, das sich seit Jahren erfolgreich hält und noch nicht aus dem Nachmittagsprogramm verbannt wurde, ist der Frauen Liebling: Shopping Queen. Aber was macht das Format so sehr erfolgreich?

Guido Maria Kretschmar als Publikumsliebling

Seit Beginn an fungiert der Designer nicht nur als humorvoller Kommentator, sondern auch als absoluter Publikumsmagnet und Liebling der Nation. Er sagt seine Meinung ohne direkt persönlich zu werden und nimmt jede Frau so wie sie ist. Er beweist selbst in den absurdesten Situationen Selbstironie und gibt der Sendung einen persönlichen Touch.

Gucken durchs Schlüsselloch

Doch auch die Kandidatinnen spielen eine entscheidende Rolle. Auch wenn viele der bisher erschienene Kandidatinnen so gar nicht mein Fall sind, finde ich doch jede auf ihre Weise interessant und individuell. Gerade bei denjenigen, mit denen ich mich nicht identifizieren kann, bin ich gespannt, wie sie das jeweilige Motto umsetzen. Und schon das ein oder andere Mal fand ich das Resultat gar nicht mal soooooooooo schlecht 🙂

Das Anschauen, was man sich selbst nicht gönnt

500 Euro gibt man nicht mal eben so aus. Ich jedenfalls nicht – auch wenn ich es gerne würde. Umso spannender ist es doch jemandem dabei zu zu sehen, wenn er oder sie genau das tut. Für welche Qualität entscheidet sich die Kandidatin und in welchen Läden geht sie shoppen. Fast fühlt es sich so an, als würde man die Sachen selbst anprobieren und wieder verwerfen. Auch die Begeisterung schwappt förmlich über 🙂

Shopping Queen hat einfach einen sehr hohen Unterhaltungswert – ob man Girly TV mag oder auch nicht 🙂

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