Wohnt man in Köln, dürfte der ein oder andere schon einmal etwas von diesem Street Food Festival gehört haben. Auch wenn ich erst 25 Jahre alt bin, fiel es mir zugegebener Maßen schwer, mir etwas unter Street Food vorzustellen. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich von Maike zum Blogger-Rundgang auf dem Street Food Festival eingeladen wurde.
Voller Hunger und Euphorie trafen wir (mein Freund und ich) um halb zwölf in Köln Ehrenfeld ein. Das Gelände kannte ich bereits durch den Nachtflohmarkt JACK IN THE BOX e.V.
Kaffeefahrt als Einstieg: top
Maike wusste, wie man Blogger beeindruckt und brachte uns zunächst zur so genannten Kaffeefahrt. Hier wartete ein extrem leckerer Kaffee Latte auf uns, bei dem man gemerkt hat, dass der Kaffee nicht aus einer Tschibo-Maschine kam. Nur zu empfehlen!
Nun knurrte, zumindest bei mir, langsam aber sicher der Magen. Schließlich hatte ich mir das Frühstück extra gespart 🙂 Und meine Askese wurde mehr als belohnt. Bei Buns & Sons aß ich den leckersten Burger seit langem. Die Jungs waren nicht nur mega nett, sie erläuterten auch die Machart des Burgers und überzeugten durch eine super Qualität. Sowohl das Brötchen als auch das Fleisch, der selbstgemachte Bacon und – ganz wichtig – die Salzgurken aus dem polnischen Supermarkt von der Venloerstraße machten den Burger zu einem Geschmackserlebnis.
Momentan suchen die Jungs nach einer Lokalität. Ich wünsche den Jungs ganz viel Glück! Sie haben es sich verdient.
Buns & Sons waren nicht die einzigen, die expandieren wollen. Auch bei Don Patata sucht man in Düsseldorf nach der passenden Lokalität. Die Jungs haben ein wirklich spannendes Konzept: gefüllte Ofenkartoffel aus der Region. Und diese nicht, wie schon so oft gesehen, mit Sour Cream, sondern mit Nachos und Hackfleisch, Tomaten und Basilikum – einfach sau lecker.
Ein Stand, den ich definitiv beim nächsten Mal erkunden werde, ist der „CIDRE STEAK“-Stand. Das Fleisch sah super super appetitlich und lecker aus. Die Kombination aus Cidre und Fleisch war mir bereits durch diverse Tapas bekannt, aber das muss nächstes Mal probiert werden.
Anschließend haben wir nipponoodles einen Besuch abgestattet. Da mein Magen mir aber gerade unmissverständlich deutlich machte, dass eine Pause dringend nötig war, hörte ich auf ihn und überließ das Mampfen hier meinem Freund 🙂 Der Koch schien aber was von seinem Handwerk zu verstehen, wenn man sich die Gesichter der anderen Blogger so ansah.
Ebenfalls sehr lecker war der Falafel-Burger. Auch wenn manchen hier sicherlich das Fleisch fehlt, kann ich den Burger nur empfehlen. Er ist würzig, geschmackvoll und leicht bekömmlich. Allerdings übertrifft er meinen Lieblings-Falafel-Laden auf der Zülpicherstraße nicht.
Wie immer folgte bei mir auf deftig süß 🙂 Ich gönnte mir ein Vanille Eis aus Tahiti und war fasziniert, dass man auch hier Burger essen konnte – nur halt mal anders.
Der Burger besteht aus Brioche und super leckerem Eis. Auch an anderen Ständen konnte man sich mit Süßem den Bauch vollhauen.
Abgerundet wurde das Ganze von einer super leckeren Grapefruit-Limo.
Vielen Dank an das Street Food Festival-Team für diesen tollen Tag, an dem mir auch klar wurde, was für ein großer Aufwand hinter dem ganzen Projekt steckt und wie viel Liebe in die Auswahl der Stände gesteckt wird. Ein ganz großes Lob!!!
Foto: Marco Verch
Wenn da nur nicht die 200 Meter Schlange am Eingang gewesen wäre…..