Heutzutage sind einige Dinge für uns Alltag, vollkommen normal und nicht mehr wegzudenken. Ob Handy, elektronischer Rasenmäher oder Navigationsgerät – wir wissen nicht mehr, wie man ohne diese kleinen aber praktischen Alltagshilfen leben kann. Den Weg finden ohne ein Navi? Fast unmöglich! Kartenlesen? Hab ich nicht gelernt. Unterwegs nicht erreichbar sein? Man würde mir von vielen Seiten die Hölle heiß machen. Wie wird morgen das Wetter? Der Wetterfrosch hilft mir da wenig, vielmehr verlasse ich mich auf die digitale Wetterstation.
Einerseits sind derartige Dinge eine große Hilfe im Alltag. Andererseits machen sie uns abhängig. Das Problem: Die Gesellschaft und unser Leben stellen hohe Anforderungen an uns. Immer erreichbar, immer schnell am Ziel und niemals Zeit vergeuden. Wie soll man diesen Anforderungen gerecht werden, wenn man sich den neuen Errungenschaften nicht beugt?
Andererseits warum sollte man sich das Leben unnötig schwer machen? Wenn irgendein kluger Mensch auf die fantastische Idee gekommen ist, dieses Gerät zu entwickeln und es einen Absatzmarkt findet, muss es einen Sinn haben.
Außerdem will ich auch nicht zu denjenigen gehören, die die Globalisierung schlecht reden. Fortschritt ist gut. Doch wo endet das alles?
Ach na ja, das wird jetzt auch zu philosophisch. Aber vielleicht führt man mal ein Selbstexperiment durch. Eine Woche leben wie die eigene Oma 🙂
(Foto by eurotops)